Reiskocher Test – guter Reis ohne Mühe

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Redmond RMC-M70 multi reiskocher
Reiskocher von Kemar
Cuckoo  CR-0331 Reiskocher
Cuckoo  CR-0632 Reiskocher
(4.3/5)
(4.7/5)
(4.7/5)
(4.7/5)
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5 Liter
1,8 Liter
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0,5 Liter
1,4 Liter
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Was ist ein Reiskocher?

Beim Reiskocher handelt es sich um ein elektrisches Gerät, welches speziell für die Zubereitung von Reis entwickelt wurde. Um ihn zu nutzen, gibt man einfach die gewünschte Menge Reis und das benötigte Wasser in den Garer und kann sich auf ein optimales Ergebnis freuen. Die ständige Überwachung ist nicht mehr notwendig.

Reis wird nicht gekocht, sondern nach der Quellmethode zubereitet. Dies kann im herkömmlichen Topf viel Geduld verlangen und eine lange Wartezeit in Anspruch nehmen. Mit einem speziellen Reiskocher spart der Nutzer nicht nur Zeit zur Zubereitung, sondern damit verbunden auch Strom.

Keine überkochende Töpfe und lange Garzeit mehr. Du musst nicht mehr ständig aufmerksam sein und den Garvorgang überwachen. Eine zu kurze Garzeit fördert Verdauungsbeschwerden, zu lange gekochter Reis klebt und angebrannter Reis ist ungenießbar. All diese Probleme lassen sich durch den Kauf eines Reiskochers beheben.

 

Wie funktioniert ein Reiskocher?

Bedienung eines Reiskochers

Ein Reiskocher besteht aus 3 Teilen. Das elektrische Gerät mit verschließbarem Deckel, der herausnehmbare Einsatz zur leichteren Reinigung und das Sieb sind die Elemente des Küchengeräts. Das Funktionsprinzip ist einfach, obwohl es für den Nutzer vorteilhaft und in der Entwicklung durchdacht ist. Schaue dir das folgende Video an oder gehe hier zur Schritt-für-Schritt Reiskocher Bedienungsanleitung (mit Hinweisen & Profitipps).

 

Man füllt den Reis und die richtige Wassermenge ein und schaltet das Gerät ein. Mit einer Betriebstemperatur von konstant 100 Grad arbeitet der Reiskocher, bis das gesamte Wasser vom Reis aufgenommen oder verdampft ist. Nach etwa 10 bis 13 Minuten erhöht sich die Temperatur und das Gerät schaltet automatisch ab.

Durch einen Reiskocher lässt sich der Reis immer in gleicher Konsistenz zubereiten und schmeckt aromatischer, da kein Dampfwasser vom Deckel zurück auf das Gargut tropft. Da das gesamte Wasser in den Reis eingezogen ist, muss der Nutzer nicht mit der Problematik des Abgießens jonglieren und darauf achten, dass das ganze Wasser aus dem Topf entfernt ist.

Hat sich das Gerät abgeschaltet, verändert sich der zubereitete Reis nicht mehr. Die meisten Geräte ermöglichen das Warmhalten und eignen sich vor allem für Nutzer, die den Reis in größerer Menge zubereiten oder den Verzehr zu einem späteren Zeitpunkt geplant haben.

Reis nach dem Kochen ruhen lassen

Nachdem der Reis gekocht wurde, springt der Reiskocher in den Warmhalte-Modus (falls vorhanden). Genau das ist der Zeitpunkt an dem man denken könnte „Jetzt hole ich den Reis da raus“.

Jedoch ist das nicht der Fall. Nach dem Kochen solltest du den Reis mindestens fünf, vorzugsweise zehn Minuten, hinterher ruhen lassen. Das schließt den Kochprozess ab und stabilisiert das Feuchtigkeitsverhältnis. Während dieser Zeit soll der Reiskocher nicht geöffnet werden. Lass es sein, es sind nur 10 Minuten. Und glaube mir, die sind es wert.

Wirst du den Reis vorher essen, bekommst du eine eher matschige und unappetitliche Konsistenz. Wenn du hingegen wartest, verdampft ein Teil der Feuchtigkeit in dem Reis. Der Prozess geht so lange, bis das Innere und das Äußere der Reiskörner gleichmäßig zu Ende gekocht sind. Somit erhältst du eine perfekte Textur.

Reiskocher angeschaltet lassen

Lasse den Reiskocher nach dem Kochen weiterhin an. Reiskocher wurden dafür gemacht, die feuchte und warme Umgebung für den Reis bei zu behalten. Jederzeit das Beste bereit um serviert zu werden – selbst nach Stunden nach dem Kochen.

Reis hält sich unglaublich gut in geschlossenen Reiskochern, die noch angeschlossen sind.  Frisch und geschmacksvoll. Glaub es mir oder nicht, auch nach zwei Tagen (was nicht heißt, dass du es übertreiben solltest).

Dünsten und Dämpfen mit dem Reiskocher

Der Reiskocher ist zu weitaus mehr geeignet als nur zum Reis kochen. Er kann Einsatz beim dünsten und dämpfen finden, wodurch er als geeignetes Gerät für die Zubereitung von Gemüse, aber auch für Fisch überzeugt.

Möchtest du hingegen garen, bist du mit einem Slow Cooker viel besser aufgehoben.

Unterschied zwischen Dünsten und Dämpfen

Nicht selten werden die beiden Zubereitungsarten miteinander verwechselt oder gar für eine doppelte Begrifflichkeit für nur eine Form des Garprozesses gehalten. Spricht man vom Dünsten, handelt es sich um das Garen der Lebensmittel in einer geringen Menge Flüssigkeit.

Vorwiegend bei Fleisch und Fisch, sowie in der Zubereitung diätischer Kost ist das Dünsten optimal. Diese Methode ist äußerst fettarm, was ihr eine große Bedeutung in der bewussten Ernährung einbringt.

Hingegen steht Dämpfen für einen Garprozess, der oberhalb der Wasseroberfläche stattfindet und durch den heißen Wasserdampf erfolgt. Damit das kochende Wasser das Gargut beim Dämpfen nicht erreicht, verwendet man hier nur eine sehr geringe Menge an Flüssigkeit.

Beim Dämpfen wird komplett auf eine Fettzugabe in der Flüssigkeit verzichtet. Allein der Wasserdampf sorgt für den Garprozess, wodurch alle Vitamine und Mineralstoffe enthalten bleiben. Vor allem bei Gemüse, Kartoffeln und fettarmen Fleisch oder Fisch kann man mit der Dämpfmethode ein schmackhaftes Gericht zubereiten.

der unterschied zwischen dünsten und dämpfen

Links: Dünsten                                                              Rechts: Dämpfen

Wie dünstet man Lebensmittel im Reiskocher?

Um Fisch, Fleisch oder auch Gemüse im Reiskocher zu dünsten, füllt man eine geringe Menge Wasser ein. Der Füllstand sollte gerade so hoch sein, dass das Wasser beim Kochen über dem Gargut brodelt. Da sich der Füllstand beim Kochvorgang erhöht, braucht man das Gargut nicht vollständig mit Wasser bedecken.

Bei Gemüse mit unterschiedlichen Kochzeiten ist es ratsam, das Gemüse mit der geringsten Kochzeit obenauf zu legen.

Beispielsweise kann man Brokkoli im Reiskocher dünsten und hierbei darauf achten, dass sich die Stiele, nicht aber die Röschen im vollständig im Wasser befinden. Beim Dünsten bleiben mehr Vitamine in den Lebensmitteln enthalten, als es beim Kochen der Fall ist.

Somit ist dieser Garprozess in der gesunden Ernährung eine optimale Lösung und kann bei verschiedenen Lebensmitteln angewendet werden. Auch wenn Gemüse, Fleisch oder Fisch nicht vollständig von der Flüssigkeit bedeckt ist, gart es wie gewünscht durch.

Aufgrund der geringen Wassermenge verkürzt sich die Garzeit und man spart Energie.

Mit dem Reiskocher dämpfen

Dämpfausatz für Reiskocher

zusätzlicher Dämpfaufsatz für Reiskocher

Da der Reiskocher über einen Dampfeinsatz verfügt, eignet er sich optimal zur Zubereitung von Speisen über Wasserdampf. Damit vom Dämpfen die Rede sein kann, darf das Gargut die Wasseroberfläche nicht berühren. Der Wasserdampf entwickelt eine so enorme Hitze, dass Gemüse, zartes Fleisch oder Fisch ganz ohne den Kontakt mit der Flüssigkeit gar werden und eine viel kürzere Zeitspanne in der Zubereitung benötigen.

Auch beim Dämpfen füllt man eine geringe Wassermenge in den Reiskocher und befestigt den Dampfeinsatz. Der Flüssigkeitsstand muss so gewählt werden, dass dieser die Lebensmittel auch im brodelnden Zustand nicht erreicht. Der Topf wird mit dem Deckel verschlossen, sodass der Wasserdampf von unten und oben auf das Gargut einwirkt. Vitamine und Mineralstoffe bleiben in den Lebensmitteln vollständig erhalten.

Gemüse verändert seine Farbe nicht und wird knackig, sowie mit besonders aromatischem Geschmack zubereitet. Durch den Reiskocher kann man verwässertes und geschmackloses Gemüse von der Speisekarte streichen.

Worauf achten beim Kauf eines Reiskochers?

Die Entscheidung für einen Reiskocher ist anhand der zahlreichen Angebote oft gar nicht so einfach. Es gibt verschiedene Größen, Modelle mit und ohne Zeitschaltuhr zur Warmhaltefunktion, sowie Ausführungen aus verschiedenen Materialien. Am besten wählt man einen Einsatz, der mit Beschichtung versehen oder aus einem Material ist, der das Anhaften des Garguts auf dem Topfboden verhindert.

Größe des Reiskochers

Reiskocher von Tristar RK 6111, 6112 und 6114Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl ist die Reiskocher Größe.

Kaufe einen Reiskocher der deinem Haushalt gerecht ist und beachte auch dabei die Anzahl der möglichen Gäste die du empfängst. Das ist wichtig, da der Reiskocher am besten halb gefüllt am besten funktioniert. Wenn der Topf zu klein ist kann es zum überkochen kommen und der Reis am Topfende brennt bei zu vollem Topf an. Bei einem zu großem Reiskocher klebt der Reis am Topfende und wird hart.

Ich habe weiter unten eine ungefähre Richtlinie der Größen. Reiskocher gibt es in vielen Größen von klein bis groß. Bedenke dass der Reis seine Größe verdoppelt sobald dieser gequellt hat.

Wie viel Reis für eine Person zubereiten?

Eine Person isst etwa ½ bis zu 1 Becher ungekochten Reis pro Mahlzeit. Also wenn du Reis für 1 Gericht kochst und:

  • 1-2 Personen, brauchst du mindestens einen 0,5 Liter Reiskocher
  • 3-4 Personen, brauchst du mindestens einen 1,0 Liter Reiskocher
  • 4-5 Personen, brauchst du mindestens einen 1,5 Liter Reiskocher
  • 5-6 Personen, brauchst du mindestens einen 2,0 Liter Reiskocher
  • 7-8 Personen, brauchst du mindestens einen 3,0 Liter Reiskocher

Wird der Reis bei zu niedriger Temperatur aufbewahrt, kann dies die Bildung von Bakterien begünstigen und so zu gesundheitlichen Problemen führen. Durch einen Kauf eines Reiskocher, kann der Nutzer dieser Problematik vorbeugen, da die Temperatur zum Warmhalten so konzipiert ist und der Reis auch nach mehreren Stunden ohne Sorge genossen werden kann.

Einige Modelle eignen sich auch dazu Suppen und Saucen zu kochen sowie Gemüse und Fisch zu dämpfen. Zum Dämpfen gibt es dazugehörige Aufsätze.

Qualität des Reiskochers

Die meisten Reiskocher verwenden Aluminium. Besser ist aber Edelstahl. Denn Edelstahl verteilt die Wärme gleichmäßig, wenn auch das erhitzen länger dauert als mit Aluminium. Ist aber kein Muss. Es gibt viele Reiskocher die nicht aus Edelstahl sind und dennoch besten Reis erzeugen. Zum Beispiel mit Hilfe von neuen Technologien wie 3D-Heitzsysteme.

Man muss ebenso auf den Innentopf achten. Die Qualität der Beschichtung von Innentöpfen ist recht unterschiedlich. Mit teueren Geräten ist die Lebensdauer der Beschichtung meistens höher – mehrere Jahre oder um einiges länger.

Bei günstigeren Geräten fiel mir auf, dass sich die Beschichtung früher abblättert als bei teuren Geräten.

Vorteile beim Reiskocher

Die schnellere Zubereitung und damit einhergehende Ersparnis von Energie ist als erkennbarer Vorteil zu werten.  Er ist leicht zu reinigen, da die Einsätze herausnehmbar sind.

Angebackener Reis auf dem Topfboden gehört der Vergangenheit an, da der Einsatz mit einer Antihaftbeschichtung versehen ist und sich der Reiskocher automatisch nach Beendigung des Quellvorganges abschaltet. Wählt man ein Modell mit Warmhaltefunktion, kann man den Reis zu einem früheren Zeitpunkt zubereiten und ihn bis zum geplanten Essen warmhalten.

Mit einer Zeitschaltuhr kann man den Start des Kochens, zu einem zukünftigen Zeitpunkt bestimmen – vor allem praktisch wenn man von der Arbeit kommt und fertig gekochten Reis zur Verfügung hat.

Der Garzustand muss nicht mehr manuell überwacht werden.

Der Reiskocher ist auch von ungeübten Köchen leicht anzuwenden. Die Aufgabe der Zubereitung übernimmt das Gerät automatisch, sodass der Nutzer nur die Zutaten eingeben und den Reiskocher anschalten muss.

Ein Reiskocher erfordert keine Kenntnis zu Garzeiten und schließt aus, dass der Reis in einem unachtsamen Moment überkocht, anbrennt oder verklebt.

Technik eines elektrischen Reiskochers

Im Prinzip gibt es zwei verschiedene getrennte Heizelemente. Ein Koch-Heizelement sowie ein Heizelement zum Warmhalten des gegarten Reises. Bei den meisten Reiskochern gibt es überlicherweise einen Hauptschalter, der den Temperaturschalter mit Wechselstrom verbindet.

Das Koch-Heizelement unterhalb des Innentopfes erhöht seine Temperatur. Sobald das Wasser im Innentopf vollständig verbraucht ist, steigt die Temperatur plötzlich an.

Wird eine bestimmte Temperatur erreicht, so wird der Wechselstrom abgeschaltet. Die Temperatur fällt runter bis zur vorherbestimmten Warmhaltetemperatur. Ist diese erreicht, wird der Wechselstrom mit dem Heizelement zum Warmhalten verbunden.

Auf diese Weise schalten sich die meisten Reiskocher automatisch ab, sobald der Reis fertig ist. Der Reis wird auch so konstant auf einer Temperatur warm gehalten.

Reis brennt oft an den Stellen an, an dem sich Heizelement mit Innentopf sehr nahe stehen. Hersteller von besseren Geräten verwenden deshalb Induktionsheizplatten. Durch Induktion wird die gesamte Schüssel durch ein schnell wechselndes Magnetfeld erwärmt. So ist die Wärmeverteilung gleichmässig und der Reis brennt nicht an.

Tipps und Hinweise

  1. Die Aussenseite des Innentopfes und Innenseite des Reiskochers sollten stets sauber und trocken gehalten werden. Es besteht sonst die Gefahr, dass elektrische Teile verbrennen (wenn sich z.B. Reiskörner zwischen Innentopf und Heizelement befinden.)
  2. Der Reis im Innentopf sollte vor dem Einschalten eben und gleichmäßig verteilt sein. Hügel vermeiden.
  3. Den Reiskocher nicht unter laufendem Wasser reinigen. Stattdessen ein nasses Tuch verwenden. Nur der Innentopf kann unter fließendem Wasser gereinigt werden.
  4. Es sollten keine säureartigen Lebensmittel gekocht werden. Auch ätzende Gase sollten vermieden werden. Den Reiskocher nicht in feuchte Räume abstellen.
  5. Den Reiskocher nie vor Einlegung des Innentopfes einschalten. Umgekehrt: Innentopf bitte erst herausnehmen, wenn der Reiskocher abgeschaltet wurde.
  6. Reiskocher von brennbarem Material außer Reichweite halten.
  7. Stets vorgesehene Reislöffel aus Holz oder Plastik verwenden. Diese nennen sich übrigens im Japanischen Shamoji (paddelmäßiger Aufbau, speziell für Reis erfunden). Somit wird Schaden an der Antihaftbeschichtung des Innentopfes vermieden.
  8. Keine schweren Sachen auf das Stromkabel stellen, verbiegen, verkrümmen etc. Das Kabel von heißen Objekten fernhalten. Bei Überhitzung oder Platzen des Kabels, nicht weiter verwenden. Ein Kontakt zum Hersteller wird empfohlen.
  9. Den Stecker nicht am Kabel aus der Steckdose ziehen, sondern immer am Kopfansatz.

Fragen

Kann man mit einem Reiskocher frittieren?

Nein. Ein Reiskocher wird nicht auf die nötige Temperatur kommen um Essen frittieren zu können.

Ist ein Reiskocher spülmaschinen-tauglich?

Nein. Der Innentopf vielleicht. Den steckst du auf keinen Fall in die Spülmaschine, wenn das nicht explizit in der Bedienungsanleitung steht. Manche Innentöpfe sind spülmaschinentauglich. Ich rate aber immer davon ab. Durch die hohe Hitze in der Spülmaschine, blättert nach einer Zeit die Antihaft-Beschichtung ab.

Wie klebt Reis nicht mehr im Reiskocher?

Je mehr Stärke in deinem Reis, desto klebriger wird er. Kurz- und Mittelkornreis haben mehr Stärke als Langkornreis. Je öfter und länger du den Reis vor dem Kochen in Wasser quellst und danach ausspülst, desto weniger Stärke wird der Reis enthalten. Du kannst auch einen Löffel Margarine oder Öl vor dem Kochen hinzugeben.

Wie entferne ich verklebten Reis aus dem Reiskocher?

Manchmal ist der Reis nach einer Zeit hart geworden und klebt fest am Boden des Reiskochers. Um diesen zu entfernen, empfehle ich aus dem Innentopf so viel Reis wie möglich rauszuholen. Dabei immer einen Plastik- oder Holzlöffel verwenden. Danach den Innentopf für eine Weile in den Kühlschrank oder in die Gefriertruhe stellen. Dadurch lässt sich der Reis einfach auslöffeln.

Verklebten Reis entfernen – Methode 2

Falls die oben genannte Methode nicht hilft, hole so viel Reis aus dem Innentopf wie möglich. Stelle den Innentopf wieder in den Reiskocher und schalte diesen an (Warmhalte-Modus). Warte einige Minuten. Durch die Luftzirkulation und der Wärme trocknet der Reis aus. Dies macht es einfacher den Reis einfach weg zu putzen. Der Reis sollte beim Putzen runterfallen. Hinterher nochmal spülen um alles heraus zu bekommen.

Unterschied: Brauner und weißer Reis?

Wenn es darauf ankommt Reis zu essen, wissen die meisten gar nicht ob sie braunen oder weißen Reis essen sollen.

Nun, einfach ausgedrückt ist brauner Reis das Vorprodukt von weißem Reis. Brauner Reis wird Weiß wenn die Reiskleie entfernt wird. Also wie Kornbrot und pures Brot.

Im asiatischen Raum bevorzugen die meisten weißen Reis. Der Grund? Dieser schmeckt und sieht besser aus.

Da brauner Reis im Gegensatz zu weißem Reis noch über die Reiskleie verfügt, besitzt es mehr Fasern und braucht deshalb länger zum Kochen.

Neben den Fasern enthält brauner Reis mehr Nährstoffe wie Magnesium, Mangan und Zink. Weißer Reis verfügt über sehr hohe Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, doch verglichen mit braunem Reis ist die Menge niedriger. Die Werte für Eisen und einigen B-Vitaminen sind verstärkt ausgeprägter.

Entscheidung: Brauner oder weißer Reis zum Essen?

Wenn du mich fragst, ob du nun braunen oder weißen Reis essen sollst lautet meine Antwort:

  • Wenn es um Geschmack geht, greif ruhig zum weißen Reis.
  • Wenn du es gesünder haben möchtest, dann nimm den braunen Reis.

Beide Sorten sind gesund, nahrhaft und verfügen über hervorragende Nährwerte. Einfach oder?

Rieche an braunem Reis, dieser hat einen leichten Geruch der an Nuss erinnert ;)

Reis

Warum muss Reis gewaschen werden?

Jeder Asiate wäscht Reis vor dem Kochen. Mehrmals. Doch warum? Das liegt zum einen daran, dass mögliche Ungeziefer und Baktieren entfernt werden sollen. Zum anderen ist viel wichtiger das mögliche übrige Schleifmittel zu entfernen. Schleifmittel kann noch von der Korntrennung enthalten sein.

Außerdem wird der Reis beim waschen weicher, weil etwas Wasser aufgenommen wird. Dadurch wird der Reis nach dem Kochen meiner Meinung noch besser. Also immer schön daran denken den Reis mindestens 2x vorher zu waschen.

Sushi Reis im Reiskocher zubereiten

Oft werde ich gefragt ob das möglich ist. Ja klar, warum sollte das denn nicht möglich sein? Während der Reis kocht, folgende Mischung in eine Schale geben und verrühren:

  • 3 Esslöffel Reisessig
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • Optional: 1 Esslöffel Mirin (süßer Reisweinessig)

Wichtig: Nachdem der Reis fertig ist, den Reis erst mal in eine Schale legen zum Abkühlen.

Danach vorsichtig die Mischung durch den Reis ziehen.

Verschiedene Reissorten

Man sagt dass es über 100.000 verschiedene Reissorten gibt. Sie unterscheiden sich alle in Geschmack, Konsistenz, Form, Größe etc. Wir konzentrieren uns auf die grobe Unterteilung.

Es gibt zwei Gruppen von Reis. Indica und Japonica.

Wir unterscheiden drei Typen von Reis. Langkornreis, Mittelkornreis und Rundkornreis.

Langkornreis ordnet sich der Gruppe Indica zu. Mittel- und Rundkornreis unter Japonica.

verschiedene Sorten Reis

Langkornreis

Langkornreis hat meistens eine Länge von 6-8mm und hat eine lange dünne Form. Dieser Typ von Reis ist trocken, locker und körnig. Langkornreis wird häufig für salzige und herzhafte Gerichte verwendet. In Deutschland ist fast 70% des verkauften Reises Langkornreis, was die Beliebtheit wiederspiegelt.

Bekannte Langkornreissorten die in Asien nicht mehr wegzudenken sind:

Basmatireis

Basmatireis KörnerDer aromatische Basmati kommt aus Indien und Pakistan und bedeutet auf Hindi „Duft„. Denn der Reis ist sehr aromatisch. Dieser Reis wird zu nahe allem serviert. Basmati passt hervorragend zu Fisch, Fleisch und Gemüse. Die Briten sagten mal, dass echter Basmatireis nicht mehr als 7% Fremdreis beinhalten darf. Basmati ist minimal lockerer und luftiger als Jasminreis.

Jasminreis

Jasminreis KörnerJasminreis wird in Thailand angebaut. Die Körner beim Jasminreis sind vergleichsweise kleiner als Basmatireis und klebt minimal etwas mehr. Dadurch ist er besser mit Stäbchen zu greifen. Beim Garen wird ein markantes und liebliches Eigenaroma freigesetzt.

 

Jasminreis und Basmatireis nicht waschen

Ja, in der Regel ist es empfehlenswert den Reis vorher zu waschen. Jedoch gibt es die Ausnahme bei Jasmin und Basmatireis. Allgemein sollte man sich bei Duftreis da etwas zurückhalten. Beim Waschen werden nämlich sämtliche wunderbare Aromen runtergespült. Schließlich kauft man Jasminreis und Basmatireis aufrund des schönen Aromas, oder nicht?

Thailändischer Duftreis

körner thailändischer duftreisThailändischer Duftreis besitzt einen höheren Stärkeanteil im Gegensatz zu Basmatireis und nicht ganz so langkörnig im Vergleich. Diese Eigenschaft erleichtert das Essen mit Stäbchen. Angebaut wird diese Sorte in Thailand und China.

 

Patnareis

patnareis körnerPatnareis ist die am weit verbreitesten Langkornreissorte und stammt aus Indien. Vergleichsweise enthält Patnareis einen härteren Korn. Diese Eigenschaft eignet sich bestens für Gerichte, bei denen das eher Kornige gewünscht ist.

 

Mittelkornreis

Mittelkornreis wird hauptsächlich in Italien angebaut und  ist nach dem Garen weich und leicht klebrig. Er zeichnet sich durch seine Länge zwischen 5,2-6mm aus. Mittelkornreis wird häufig für Milchreis und Risotto verwendet.

Bekannte Mittelkornreissorten:

Mochireis

Mochireis körnerMochireis ist ein Vollkornreis. Japaner verwenden den Mochireis als Basis für ihre Reiskuchen. Doch mit Mochireis lässt sowohl Sushi machen, als auch andere süße Reisspeisen. Bereits vor Fukushima wurde angefangen den Reis in Kalifornien anzubauen.

 

Roter Reis

rote ReiskörnerWie der Name schon sagt ist dieser Reis rot. Das kommt von rötlichen Außenhaut. Zudem ist diese Sorte ungeschliffen. Ursprünglich stammt der rote Reis aus Indien. In der Camarque (Frankreich) wird der Reis heutzutage als Bio-Vollkornreis gezüchtet und verkauft. Beim Geschmack tritt ein etwas nussiger Hauch auf.

 

Schwarzer Reis

schwarze ReiskörnerIm Prinzip wie der rote Reis, nur eben mit schwarzem Außenhäutchen. Da die Schale noch erhalten ist, besitzt schwarzer und roter Reis mehr wertvolle Nährstoffe sowie Spurenelemente und Mineralstoffe. Angebaut wird schwarzer Reis in Thailand, Japan, China und Italien.

 

Rundkornreis

Der Rundkornreis ist klein und dicklich. Nach dem Kochen wird der Kern weich und die Körner klebrig (behalten jedoch ihren Biss). Das Hauptmerkmal des Rundkornreises ist die Größe von meistens kleiner als 5,2mm. Rundkornreis ist oft sehr stärkehaltig. Daher findet Rundkornreis häufige Verwendung in Gerichten wie Paella und Sushi.

Sushireis

Reis für SushiDie Form von Sushireis ist oval. Wie der Name schon sagt, wird diese Reissorte speziell für Sushi-Gerichte verwendet. Durch sein optmiales Stärkegehalt, besitzt dieser die perfekte Klebestärke. Für Sushi ist dieser Reis mehr als empfehlenswert. Der Anbau wurde ebenfalls wegen Fukushima von Japan nach Kalifornien verlagert.

 

Milchreis

Reis für MilchMilchreis kommt aus Italien und wird hauptsächlich für süße Speisen verwendet. Aus dem Namen kann offensichtlich erkennen für Milchreis als Speise. Dieser Mittelkornreis nimmt Milch auf und wird dabei nicht zu Brei. Alternativ ist Milchreis auch für Risotto geeignet.

 

Risottoreis

Reis für RisottoRisottoreis kommt ebenfalls hauptsächlich aus Italien. Dieser wird nach dem Kochen cremig aufgrund der schnell freigesetzten Stärke. Trotzdem bleibt der Kern noch knackig.

 

Risotto in einem Reiskocher

Das Wasser- und Reisverhältnis für Risotto ist 3:1. Verwende 3 Gläser Wasser zu 1 Glas Reis. Mein Tipp: Verwende für Risotto definitiv Arborio Reis (Milchreis). Dieser schmeckt nicht nur herrlich, sondern kann auch in vielen anderen Rezepten verwendet werden!

Naturreis

naturreis körnerNaturreis hat im Gegensatz zu herkömmlichen Reis noch sein Silberhäutchen, das nicht abgeschliffen wird. Daher beinhaltet Naturreis noch mehr Ballast- und Mineralstoffen, Vitaminen, Proteine und ungesättigten Fettsäuren.

 

 

Paellareis

Reis für PaellaAuch hier ist aus dem Namen zu entnehmen, dass der Reis sich gut für Paella eignet. Für echte und authentische spanische Paella sagt man, dass der spanische Bombareis unverzichtbar ist. Dieser trägt die höchste Qualität für dieses Gericht mit sich und kann viel Wasser aufnehmen – wichtig für Paella. Der Bombareis speziell für Paella wird in Valencia angebaut

 

Wildkornreis

wildkornreis

Wilder Reis gehört zur Familie der Reispflanzen, jedoch nicht zur selben Gattung. Daher ist Wildreis auch kein Reis, sondern wird als eine Wasserpflanze gehandelt.
 
 
 

Reis Verarbeitungsmethoden

Unpolierter Naturreis

Die Bezeichnung von unpoliertem und gewaschenem Braunreis/Naturreis ist Vollkornreis.  Dieser Reis ist nicht vorbehandelt, sodass die Schale (Silberhäutchen) mit zahlreichen Nährstoffen wie Mineralien, Vitaminen und Balaststoffen erhalten bleibt. Naturreis beinhaltet mehr Fett und mehr Eiweiß als verarbeiteter Reis. Somit sättigt diese Reissorte länger als andere.

Polierter Reis

Polierter Reis ist verarbeiteter Reis. Bei dieser Sorte werden das Silberhäutchen und die Samenschale um den Kern entfernt. Somit besitzt dieser Reis eine kürzere Garzeit und eine lange lagerfähigkeit.

Parboiled Reis

Bei behandeltem Reis werden die wichtigen Nährstoffe vom Korn getrennt. Deswegen wurde in Asien ein spezielles Verfahren entwickelt, um diese auch nach der Verarbeitung zu erhalten.

Beim Parboiling werden durch Druck die Mineralien und Vitamine ins Korninnere gepresst. Erst dann werden die Reiskörner gewaschen. Somit besteht ein Großteil der Nährstoffe weiterhin, jedoch verliert der Reis durch dieses Verfahren an Geschmack und Aroma.

Parboiled Reis klebt weniger und einfach zu verarbeiten.

Schnellkochreis

Wie aus dem Namen zu entnehmen, handelt es sich hier um Reis der sich schnell zubereiten lässt (~2-3Min). Das liegt an der Schnellkochreis Herstellung. Der Reis wird vorgekocht, getrocknet und verpackt. Das Vorkochen bedeutet aber auch einen hohen Verlust an Geschmack und Aroma.

Reis Kochmethoden

Um Reis zu zubereiten gibt es fünf verschiedene Methoden:

Reis quellen

Reis im Topf mit DeckelDen Reis zu quellen ist wahrscheinlich die bekannteste Methode. Viele meiner Freunde verwenden diese Methode und wissen gar nicht, dass ein Reiskocher existiert.

Beim Quellen wird der Reis mit Wasser und Salz in einen Topf gegeben und mit einem Deckel geschlossen. Bei langsamer Hitze zieht der Reis die Feuchtigkeit auf. Bei dieser Methode muss man jedoch aufmerksam bleiben und die Hitze regulieren. Sonst brennt der Reis an.

Reis dämpfen

Reis im Bambuskorb dämpfenDas schöne beim Dämpfen von Reis ist das Aroma. Der herrliche Duft setzt sich während dem Garen frei. Um Reis zu dämpfen verwenden man einen Bambuskorb. Dort wird ein Tuch eingelegt und der Reis hinterher gegeben. Den ganzen Korben in einen Topf mit etwas Wasser legen.

Ist das Wasser verkocht, so muss neues hinzugeschüttet werden. Vorsicht bei der Garzeit! Reis zu dämpfen dauert sehr lange. Ich würde sagen 80 Minuten. Lege den Reis vorher kurz in Wasser ein, um die Garzeit deutlich zu verkürzen.

Reis im Wasser

Reis im Wasser zu kochen ist wie Nudeln machen. Einfach den Topf voll mit Wasser machen und etwas salzen, dann aufkochen. Von dieser Methode rate ich jedoch ab, da viele Nährstoffe an das Wasser abgegeben werden.

Reis im Kochbeutel

Reis im KochbeutelIm Supermarkt findest du Reis im Kochbeutel. Dieser Parboiled/Schnellkochreis wird samt dem Beutel ungeöffnet und vollständig im Wasser aufgekocht. Ist die Kochzeit vorbei, wird der Beutel einfach aufgerissen. Eine recht simple Zubereitung.

Reis im Reiskocher

Die schönste und einfachste Methode um Reis zu zubereiten. Nicht umsonst ist der Reiskocher in jedem asiatischen Haushalt enthalten. Wie man den Reis damit zubereitet, findest du hier.